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Ausschuss KiTa, Schule & Ausbildung

Der Ausschuss „Kita – Schule – Ausbildung – Arbeit“ im Bundesverband FASD e.V. arbeitet zu Themen an den Schnittstellen der Bildungsketten. Es sollen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit FASD in ihren Übergängen begleitet und gestärkt werden.

Es wird damit der Gedanke der UN Behindertenrechtskonvention § 24 fortgeführt. Wir fordern das Recht auf hochwertige, unentgeltliche, gleichberechtigte und diskriminierungs-freie Bildungswege inklusiv auch Menschen mit FASD zu ermöglichen.

Übergänge – von der Kita in die Schule, von der Schule in die Ausbildung oder Arbeit – sind immer bedeutsame und oft herausfordernde Lebensphasen. Menschen mit FASD erleben diese Übergänge oft als Brüche. Unser Ziel ist es, diese Übergänge verständnisvoll zu gestalten, Strukturen zu verbessern und die Menschen mit FASD dabei zu unterstützen, ihren Weg selbstbewusst und erfolgreich zu gehen.

Im Mittelpunkt stehen die individuellen Stärken, Potenziale und Bedürfnisse der jungen Menschen, nicht ihre Defizite. Unser Engagement gilt der Bildungsgerechtigkeit – allen Kindern und Jugendlichen soll unabhängig von ihren Voraussetzungen der Zugang zu einer förderlichen und stabilen Lern- und Arbeitsumgebung ermöglicht werden.

 

Unsere Themen und Vorhaben:

  • Entwicklung von Leitlinien für FASD – angelehnt an bestehende Konzepte, etwa für Kinder und Jugendliche im Autismus-Spektrum

  • Erarbeitung eines „Erste-Hilfe-Koffers“ zum Übergang in die Grundschule – als praxisnahes Unterstützungsangebot für Kinder, Eltern und Fachkräfte

  • Durchführung einer Elternbefragung mit wissenschaftlicher Auswertung, um Bedarfe und Erfahrungen systematisch zu erfassen

  • Vertiefung des Themas FASD und Schulbegleitung, um gelingende Unterstützungs-strukturen zu definieren und zugänglich zu machen

  • Empfehlungen für gute Übergänge von Schule in Ausbildung und Beschäftigung, basierend auf Erfahrungen, gesetzlichen Rahmenbedingungen und gelingenden Praxisbeispielen

In unseren nächsten Arbeitstreffen werden wir daraus konkrete Aufgaben entwickeln. Unsere Arbeit versteht sich als Brücke zwischen Wissenschaft, Praxis und Politik. Wir möchten Wege aufzeigen, damit junge Menschen mit FASD – mit oder ohne offizielle Diagnose – die Chance bekommen, ihr Leben selbstbestimmt zu gestalten und gesellschaftlich teilzuhaben

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