
Immer Aktuell
Hier informieren wir über Neuigkeiten, Veranstaltungen und Stellungnahmen vom Bundesverband FASD e.V.


Hier jeweils aktuelle Blogbeiträge, Infos und News:
27.03.2026
Ankündigung Mitgliederversammlung 2026
Wann: 10.06.2026 / Beginn 14 Uhr - Ende voraussichtlich 17 Uhr
Wo: 58452 Witten / Ardeystraße - in den Rämlichkeiten der Martin-Luther-Kirche
Die Entscheidung für Witten (statt Leipzig, wie ursprünglich geplant) fiel aus Raum- und Kostengründen; wir bitten um Verständnis. Am selben Tag vormittags soll am gleichen Ort die Möglichkeit geboten sein, dass sich die Ausschüsse treffen und in Präsennz miteinander arbeiten können. Hierfür ist ein Zeitfenster von 10-13 Uhr eingeplant.
Außerdem wird die MGV dieses Jahr noch ausschließlich in Präsenz stattfinden müssen. Für eine hybride Durch-führung (also kombiniert mit einer online-Teilnahme) ist zunächst eine Satzungsänderung erforderlich. Dies werden wir aber entsprechend gemeinsam vornehmen, so dass zukünftig auch kombinierte Veranstaltungen möglich werden.
25.03.2026
1. übergreifendes Treffen der Ausschüsse
Ist es der Frühling? Oder sind es einfach die vielen aktiven Menschen, die gemeinsam etwas verändern wollen?
Das erste übergreifende Treffen der Ausschüsse zeigte: aus ganz unter-schiedlichen Blickwinkeln wird gedacht, diskutiert und ausgearbeitet. Einige Ausschüsse sind noch damit beeschäftigt, ihr Selbstverständnis auszuarbeiten und ihre Themen und Vorhaben festzulegen. Andere arbeiten schon an Inhalten und präsentieren erste Ergebnisse. Darüber informieren wir nach und nach in den kommenden Newslettern.
Das nächste Austauschtreffen als Arbeitstreffen der einzelnen Ausschüsse ist am 10.06.2026 vormittags/in Präsenz - kombiniert mit der Mitgliederversammlung (nachmittags) in Witten (NRW).
Ein nächstes übergreifendes Austausch-Treffen planen wir für Ende Juni.

01.03.2026
Inklusion am Scheideweg – Warum Sparen die falsche Antwort ist
Der deutsche Sozialstaat steht vor einer Zerreißprobe, die weit über bloße Haushaltsfragen hinausgeht. Während in Berlin leidenschaftlich darüber gestritten wird, wie viel Sozialstaat wir uns noch „leisten“ können, bröckelt an der Basis das Versprechen der Inklusion. In unserem neuesten Blog-Beitrag werfen wir einen kritischen Blick auf die Eingliederungshilfe und stellen eine unbequeme These auf: Wir leiden nicht an einem Kostenproblem, sondern an einem massiven Wirkungsdefizit. Milliarden versickern in einem System, das die Erfüllung von Verwaltungsbestimmungen über den tatsächlichen Teilhabeerfolg stellt.
Obwohl moderne Instrumente wie der ICF und das Bundesteilhabegesetz den Menschen in den Mittelpunkt rücken sollten, dominiert in der Praxis oft eine starre Bürokratie. Das gesetzlich verankerte „Persönliche Budget“ wird vielerorts zugunsten pauschaler Sachleistungen ausgebremst, während individuelle 1:1-Betreuungen aus vermeintlichen Spargründen Mangelware bleiben. Wir beleuchten in diesem Kommentar, warum eine echte Lösung nicht ohne eine Reform der Vermögensverteilung und eine fundamentale Haltungsänderung in Köpfen und Hörsälen möglich ist.
Besonders dramatisch ist diese Lage für Menschen mit FASD. Hier führt die Mischung aus mangelndem Fachwissen und schlechter Effizienz oft zu zerrütteten Biografien, die am Ende volkswirtschaftlich teurer zu stehen kommen als jede angemessene Hilfe. Wer jetzt den Rotstift ansetzt, ohne die Ineffizienz des Systems zu beheben, bereitet faktisch den Ausstieg aus der UN-Behindertenrechtskonvention vor.
Hier geht´s zum vollständigen Kommentar - erfahren Sie, warum Inklusion kein „Gnadenerweis“, sondern Staatsräson ist.
